Notfallapotheke

Was es für einen Samstagnachmittag alles braucht

Als regelmässige*r Waldbesucher*in weisst du, im Wald lauern viele Gefahren: Bären, Wölfe, Tiger… Natürlich nicht! Vor Verletzungen sind wir im Wald aber trotzdem nicht geschützt. Schnell einen Stecken für die Wurst schnitzen und zack! schon ist es passiert: ein Schnitt im Finger. Meist sind diese Verletzungen nicht weiter schlimm und man kann sie problemlos selber behandeln. Was die häufigsten medizinischen Probleme im Wald sind und welche Ausrüstung du brauchst, um diese zu behandeln, erklären dir Filiz und Bärli.



Leichte Verstauchung oder Prellung:

Bärli will beim Versteckis gewinnen und hat sich ein besonders gutes Versteck ausgesucht. Blöderweise kommt eine Mücke und Bärli wird abgelenkt. Er ist nur kurz unaufmerksam und schon ist es passiert: Bärli purzelt vom Baumstamm herunter.















Sein Bein macht weh. Schnell kommt Hilfe angerannt. Das Bein wird mit einer Salbe behandelt. Damit diese nicht am Verband kleben bleibt, wird die Salbe auf eine Gaze gegeben und dann auf die schmerzhafte Stelle gelegt.















Zum Schluss wird das Bein rund um die Verletzung herum eingebunden. Bärli tut das Bein schon fast nicht mehr weh und er freut sich über den blauen Verband, blau ist nämlich seine Lieblingsfarbe!

















Zecken:

Bärli spielt im Wald und kriecht durch Büsche. An diesen Orten finden es leider auch die Zecken ziemlich toll und eine hängt sich an Bärli’s Arm. Rasch holt er sich Hilfe.






Die Zecke wird entfernt und die Stelle desinfiziert. Damit man den Biss beobachten kann, wird er mit einem Stift umkreist. Falls sich ein Ring um den Zeckenbiss bildet, sollte man unbedingt zum Arzt gehen.
















Bärli hat vor dem Nachmittag im Wald vergessen, sich mit Zeckenspray einzusprühen. Um zu verhindern, dass er nochmals von einer Zecke gebissen wird, wird das sofort nachgeholt. Schon ist Bärli bereit, den Wald weiter zu entdecken.
















Insektenstiche:

Bärli macht eine kurze Pause und setzt sich in die Wiese. Er hört ein Summen neben seinem Ohr und kurz darauf hat sich eine Biene auf seinen Arm gesetzt. Bärli hat Angst und fuchtelt herum. Dies macht auch der Biene Angst, sodass sie zusticht.




Bärli ist tapfer, obwohl es ein bisschen weh tut, hält er brav den Arm hin, um den Stich mit Fenistil zu behandeln. Auch das Jucken wird dadurch weniger stark. Ohne auch nur eine Träne zu vergiessen, übersteht Bärli den Stich.





Schnittwunden:


«Endlich wieder einmal bräteln!», denkt sich Bärli und sucht voller Freude einen Stecken für seine Bratwurst. Schnell findet er einen mit der perfekten Länge und Dicke. Nur noch schnell schnitzen und schon kann der Brätelspass beginnen.















Der Stecken ist etwas schliefrig und Bärli rutscht mit dem Messer ab. Die Klinge schneidet in den Finger der anderen Hand und Bärli blutet. Durch den Schock merkt er aber gar nicht, dass es weh tut und bleibt tapfer.





Bärli holt sich Hilfe, um verarztet zu werden.Die Leiterin desinfiziert sich vor der Behandlung die Hände, um die Wunde nicht noch mehr zu verschmutzen.





Nun wird auch die Wunde desinfiziert damit der Dreck vom Wald weggespült wird und sich der Schnitt nicht entzündet. Bärli spürt ein leichtes Brennen durch das Merfen, doch schnell ist es auch wieder vorbei, war gar nicht so schlimm!















Nun wird ein Pflaster aufgeklebt, um die Blutung zu stoppen. Am liebsten mag Bärli Pflaster mit Bildli drauf. Es gibt sogar eines mit Bären drauf, so cool! Bärli präsentiert nun stolz seinen Freunden das tolle Pflästerli und die Schmerzen sind schon wieder vergessen.





Das sind die wichtigsten Dinge für deine Notfallapotheke für den Samstagnachmittag im Wald: Zeckenspray, Pinzette, Bepanthen, Verband, Fenistil, Merfen, Pflästerli, Desinfektionsmittel. Natürlich kann man auch Produkte von anderen Herstellern mit der gleichen Funktion verwenden.


Am wichtigsten ist, dass du dir bei einer Verletzung Hilfe von deinen Leiter*innen holst.

Falls du dich im Wald wieder einmal verletzen solltest, denk an Bärli und wie tapfer er ist, auch du kannst so tapfer sein!


Autor*innen: Terumo & Filiz

 

© 2020 Füürstell.ch
.

  • Weiß Instagram Icon